Stadtentwicklung

Nachhaltiges Wohnen und Leben mit hoher Qualität

Um die Stadt auch künftig lebenswert und erfolgreich zu halten, erarbeitet die Stadtverwaltung stets neue und innovative Konzepte für verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung. Einen Überblick über die aktuell geplanten städtischen Konzepte finden Sie hier.

Sanierungsgebiet „Östliche Innenstadt“ – Volksfestplatz

Modell, das das Sanierungsgebiet Östliche Innenstadt zeigt
Modell zum Sanierungsgebiet "Östliche Innenstadt"

Mit der Entscheidung des Gemeinderats im September 2016 bzw. mit der Bekanntmachung der Sanierungssatzung Anfang Oktober 2016 wurde das Sanierungsgebiet „Östliche Innenstadt“ förmlich festgelegt. Ziel ist die Beseitigung städtebaulicher und funktionaler Mängel, Konflikte und Missstände. Dazu ist neben einem Neuordnungskonzept (Masterplanung „Östliche Innenstadt“) auch die Mitwirkung Privater entscheidend.

Infobroschüre „Östliche Innenstadt“

Cover einer Broschüre
Die Broschüre informiert über die aktuelle Planung und die künftigen Umsetzungsabschnitte.

Die Sanierung und Neugestaltung des Festplatzes sowie den angrenzenden Flächen werden das Gesicht Crailsheims verändern. Die Broschüre "Östliche Innenstadt" bietet hierzu einen Überblick über die aktuelle Planung und die künftigen Umsetzungsabschnitte.
Sie entstand anlässlich des 50-jährigen Jubiläums zum Tag der Städtebauförderung und soll zur umfassenden Bürgerinformation beitragen. Durch zahlreiche Visualisierungen und Ansichten erhält man schon heute einen Eindruck von dem künftigen, neuen Gesicht Crailsheims.
Infobroschüre Östliche Innenstadt (20 MB)

Abgrenzungsgebiet

Das Gebiet rund um den Volksfestplatz hat insgesamt eine Fläche von 25 ha und umfasst neben der Festplatzfläche auch viele Randbereiche. Das Sanierungsgebiet wurde 2017 nochmals in Teilbereichen erweitert, um die Spital- und Gartenstraße sowie den Weg am Lammgarten.
Abgrenzungsplan (9,4 MB)

Ergebnis der vorbereitenden Untersuchung

In Vorbereitung zur Festlegung des Sanierungsgebiets wurden 2016 entsprechend § 141 BauGB vorbereitende Untersuchungen durchgeführt. Ziel der vorbereitenden Untersuchungen ist es, die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Mängel, Konflikte oder Missstände im Untersuchungsgebiet aufzuzeigen, um eine Beurteilungsgrundlage über die Notwendigkeit einer städtebaulichen Sanierung zu erhalten.
Ergebnisbericht der Vorbereitenden Untersuchung (5,6 MB)

Grundsätze der privaten Förderung

Zur Erreichung der Sanierungsziele ist neben der Durchführung von öffentlichen Maßnahmen auch die Mitwirkung von Privaten von entscheidender Bedeutung. Dazu wird die Durchführung privater Maßnahmen gefördert, beispielsweise umfassende Gebäudesanierungen. Neben steuerlichen Vorteilen gewährt die Stadt Crailsheim Zuschüsse zur Erneuerung privater Gebäude. Die Höhe der Förderung und weitere Details beurteilen sich nach den entsprechenden Fördergrundsätzen. Diese wurden im September 2016 vom Gemeinderat beschlossen.
Sitzungsvorlage mit Fördergrundsätzen (476 KB)

Masterplanung "Östliche Innenstadt"

Der Masterplan „Östliche Innenstadt“ stellt das eigentliche Neuordnungskonzept des Sanierungsgebiets dar. Nach einem intensiven Planungsprozess wurde der finale Masterplan im Dezember 2019 vom Gemeinderat beschlossen. Der Masterplan selbst entfaltet zwar noch keine Rechtskraft, dient aber als Zielvorgabe für die weitere konkretisierende Planung. Er trifft Aussagen über die Struktur des Festplatzes, seiner Randbereiche und zeigt beispielsweise im Umgang mit dem heutigen Finanzamt visionäre Ansätze auf.
Masterplan „Östliche Innenstadt“ (5,9 MB)
Sitzungsvorlage mit allen Einzelplänen (31,3 MB)

Planungsprozess

Bis zur Ausarbeitung hatte der Masterplan aber bereits einen langen Weg hinter sich. Im April 2017 wurde die Ausschreibungsgrundlage vom Gemeinderat beschlossen, in welcher u.a. die Zielsetzungen für das Gebiet formuliert wurden. Einer der zentralen Aspekte für den Festplatz war und ist bspw. die Berücksichtigung des Fränkischen Volksfestes sowie der Erhalt des großen Parkplatzangebots.

Um eine große Bandbreite an Ideen und Planungsansätzen zu erhalten, wurde eine Mehrfachbeauftragung durchgeführt. Dabei wurden vier Planungsbüros parallel für die gleiche Planleistung und das gleiche Aufgabengebiet beauftragt. Die Beauftragung erfolgte Ende Juni 2017. Nach einer intensiven Bearbeitung wurden im Juni 2018 die Ergebnisse vorgestellt. Die vier Entwürfe wurden anschließend von Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung bewertet.

Der Entwurf des Büros Humpert & Kösel-Humpert überzeugte alle Beteiligten und wurde in der Konsequenz vom Gemeinderat zur weiteren Überarbeitung ausgewählt (März 2019) und in seiner überarbeiteten Form beschlossen (Dezember 2019). Zur Nachvollziehbarkeit des Prozesses sind die ursprünglichen Entwürfe – auch von Humpert & Kösel-Humpert vor der Überarbeitung – hier aufgeführt.

Bauleitplanung

Modell, das das Sanierungsgebiet Östliche Innenstadt zeigt
Bevor gebaut werden kann, muss mit der Aufstellung eines Bebauungsplans ein öffentlich-rechtliches Verfahren durchlaufen werden.

Die Aufstellung von Bebauungsplänen ist ein ergebnisoffenes, öffentlich-rechtliches Verfahren, das im gesamten Bundesgebiet nach gleichen Vorgaben erfolgt. Die Gemeinden stellen in ihren Gebieten eigenverantwortlich Satzungen auf, die die Bebaubarkeit von Grundstücken verbindlich regeln. Das Baugesetzbuch sieht bei dieser Aufstellung solcher Bebauungspläne verschiedenen Schritte der Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Im Folgenden können Sie die Unterlagen aktuell laufender Verfahren für die Dauer der Beteiligungsfrist einsehen und sich über künftige Planungen informieren.

Nachdem das Aufstellungsverfahren eines Bebauungsplanes abgeschlossen wurde, wird dieser rechtskräftig. Das heißt „hier kann nun gebaut werden“. Die Änderung des Flächennutzungsplanes ist meist ein Parallelverfahren, das ähnlich wie das Aufstellen von Bebauungsplänen funktioniert, jedoch keine unmittelbare Auswirkung auf das Bauen an sich hat.

Öffentlichkeitsbeteiligung bei Bauleitplanverfahren

Derzeit findet keine Öffentlichkeitsbeteiligung bei Bauleitplanverfahren statt.

Rechtsverbindliche Flächennutzungs- und Bebauungspläne

Hier finden Sie alle in Kraft getretenden Flächennutzungs- und Bebauungspläne ab Juni 2021.

Bebauungsplan "Hofwiesenstraße/Haller Straße" Nr. F-2020-1B

BürgerGIS

Kartemit Crailsheimer Gemarkung und eingetragenen Informationen
Zahlreiche Geoinformationen werden durch das BürgerGIS in einer modernen und einfach bedienbaren Benutzeroberfläche bereitgestellt.

Das BürgerGIS stellt für das komplette Stadtgebiet mit allen Stadtteilen Geoinformationen in einer modernen und einfach bedienbaren Benutzeroberfläche online zur Verfügung. Bebauungspläne, Flächennutzungsplan, ÖPNV-Haltestellen und weitere Themen werden mit den Online-Kartendiensten überlagert. Bürgerinnen und Bürger erhalten somit Zugang zu interaktiven Stadtplänen sowie zu Informationen aus den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Freizeit und Bauleitplanung. Weitere Themen wie beispielsweise die Bodenrichtwerte sind geplant und stehen demnächst zum Abruf bereit. Zum BürgerGIS.

Klimaschutzkonzept & Berichte

Photovoltaik-Module auf dem Dach eines Kindergartens
Photovoltaikanlage auf dem Kindergarten in Altenmünster

Das Klimaschutzkonzept bezieht das ganze Stadtgebiet mit allen Stadtteilen und lokale Akteure ein: Industrie, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), die Landwirtschaft, die öffentliche Hand und die privaten Haushalte.

Am 27. Juni 2013 wurde das Klimaschutzkonzept Crailsheim vom Gemeinderat als Grundlage und Rahmen für die weitere Entwicklung in den Bereichen Klimaschutz und Energie beschlossen.

Klimaschutzkonzept (5,8 MB)
Klimaschutzbericht von 01.10.19 bis 31.07.20 (5,1 MB)
Klimaschutzbericht von 01.01.19 bis 30.09.19 (2,8 MB)
Klimaschutzbericht von 01.08.17 bis 31.12.18 (3,8 MB)

Neuordnungskonzepte für Crailsheims Stadtteile

Baugebiet nach den Erschließungsarbeiten
Erschließung eines Baugebiets

Im Mittelpunkt der Neuordnungskonzepte stehen die Ortskerne, die regelmäßig ein hohes Entwicklungspotential für die Zukunft aufweisen. Ehemalige Neubaugebiete mit rechtskräftigen Bebauungsplänen werden nicht oder nur am Rande einbezogen. Ziel der Neuordnungskonzepte ist es, zukünftige bauliche Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Ortslagen aufzuzeigen und damit einen Beitrag zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs zu leisten. Daher werden verschiedene Maßnahmen im Hinblick auf

  • Nachverdichtung (Bebauung von Freiflächen),
  • Neuordnung (Neubau nach Abbruch leerstehender bzw. gering genutzter Gebäude) und
  • Umnutzung (von Wirtschaftsgebäuden)

vorgeschlagen. Zu beachten ist, dass es sich bei den Maßnahmen der Neuordnungskonzepte um planerische Vorschläge handelt, die nur auf freiwilliger Basis umgesetzt werden können.
Warum Neuordnungskonzepte (739 KB)

Die Neuordnungskonzepte folgender Stadtteile können nachfolgend heruntergeladen werden:
Neuordnungskonzept Onolzheim (4,9 MB)
Neuordnungskonzept Roßfeld (4 MB)
Neuordnungskonzept Triensbach (6,7 MB)
Neuordnungskonzept Ingersheim (12,6 MB)
Neuordnungskonzept Jagstheim (13,5 MB)
Neuordnungskonzept Tiefenbach (15 MB)
Neuordnungskonzept Goldbach (9,7 MB)
Neuordnungskonzept Altenmünster (12,6 MB)
Neuordnungskonzept Westgartshausen und Wittau (19,9 MB)

Wohnraumoffensive & Innen vor Außen

Der Bedarf an Wohnraum in Crailsheim wächst. Dieser kann nicht allein durch das Ausweisen neuer Baugebiete auf der grünen Wiese gedeckt werden. Deshalb prüft die Stadtverwaltung Crailsheim derzeit, inwieweit in unserer Stadt zusätzlicher Wohnraum durch die Bebauung von bestehenden Baulücken entstehen kann. Ziel ist es, durch eine Stärkung der Innenentwicklung den Flächenverbrauch in der Natur zu reduzieren. Hierzu bitten wir um die Unterstützung der Grundstückseigentümer.

Den Fragebogen zum Anschreiben Innenentwicklung/Wohnraumoffensive in Crailsheim finden Sie hier (237 KB).

Zur Unterstützung der Innenentwicklung bietet die Stadt Crailsheim das Förderprogramm "Innen vor Außen" an. Hierdurch werden Abbruchmaßnahmen gefördert, die das Grundstück für eine neue Wohnbebauung freiräumen. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Abbruchkosten bis zu einem Maximalbetrag von 10.000 Euro. Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Unterlagen zum Förderprogramm.

Antragsformular (465 KB)
Auszahlantrag (522 KB)
Förderrichtlinien (19 KB)

Bedarfsanalyse von Wohnfläche und Wohnform

Die Attraktivität der Stadt und die positive wirtschaftliche Entwicklung haben in den letzten Jahren zu einem erheblichen Bevölkerungszuwachs geführt. Für die Zukunft wird von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung der Stadt ausgegangen. Einige große Unternehmen vor Ort haben signalisiert am Standort expandieren zu wollen. Einen wichtigen Faktor bei der Personalgewinnung stellt dabei auch ein attraktives Angebot an Wohnraum und Bauland dar. Parallel wird die Zahl der Einwohner weiter steigen. Das Statistische Landesamt geht von einem Zuwachs von rund 740 Personen zwischen 2017 und 2035 aus. Um die Neubedarfe an Wohnflächen und -formen möglichst exakt zu analysieren und zu prognostizieren, ließ die Stadt Crailsheim eine entsprechende Bedarfsanalyse erstellen.
Bedarfsanalyse, Stand 2020 (1,9 MB)

Interkommunaler Gutachterausschuss "Altkreis Crailsheim"

Der interkommunale Gutachterausschuss „Altkreis Crailsheim“ besteht für die Städte und Gemeinden Blaufelden, Crailsheim, Fichtenau, Frankenhardt, Gerabronn, Kirchberg, Kreßberg, Langenburg, Rot am See, Satteldorf, Schrozberg, Stimpfach und Wallhausen. Der Gutachterausschuss setzt sich derzeit aus 48 Mitgliedern zusammen, die aus allen Mitgliedsgemeinden und der Oberfinanzdirektion Schwäbisch Hall-Crailsheim bestellt sind.

Die gemeinsame Geschäftsstelle befindet sich bei der Stadtverwaltung Crailsheim im Ressort Stadtentwicklung.

Grundstücksbewertung

Die Feststellung des Verkehrswertes (Marktwertes) von bebauten oder unbebauten Grundstücken kann bei Veräußerungsabsicht, Erbauseinandersetzung oder aus anderen Gründen erforderlich sein. Auf Antrag führt die bei der Stadtverwaltung Crailsheim eingerichtete Geschäftsstelle des interkommunalen Gutachterausschusses „Altkreis Crailsheim“ kostenpflichtige Verkehrswertermittlungen durch, die durch den unabhängigen Gutachterausschuss geprüft und beschlossen werden. Auch freie Sachverständige können mit der Verkehrswertermittlung beauftragt werden.

Das Gutachten wird in Schriftform erstellt. Eine Abschrift des Gutachtens wird dem Eigentümer des Grundstücks übersandt, auch wenn andere Personen oder Behörden den Antrag auf Wertermittlung gestellt haben. Es hat keine bindende Wirkung, soweit nichts anderes bestimmt oder vereinbart ist.

Bei der Ermittlung des Verkehrswerts nach Baugesetzbuch (BauGB) werden insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt:

  • der Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, der sog. Wertermittlungsstichtag;
  • die rechtlichen Gegebenheiten (Entwicklungszustand sowie beitrags- und abgabenrechtlicher Zustand des Grundstücks, Art und Maß der baulichen Nutzung nach dem öffentlichen Bau- und Planungsrecht);
  • die tatsächlichen Eigenschaften und die sonstige Beschaffenheit des Grundstücks (Grundstücksgröße und -gestalt, Bodenbeschaffenheit, Bebauung);
  • Lage des Grundstücks.

Für die Erstellung eines Gutachtens werden Gebühren erhoben. Diese richten sich nach dem im Gutachten ermittelten Verkehrswert.

Bodenrichtwerte

Die Bodenrichtwerte für Bauland werden am Jahresende für das vorausgegangene Jahr ermitteln. Die Bodenrichtwerte werden ortsüblich bekannt gemacht und können online eingesehen werden: Aktuelle Bodenrichtwerte.

Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte für ein Gebiet, in dem im Wesentlichen dieselben Wert bestimmenden Merkmale vorliegen. Auf Antrag erteilt die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses eine schriftliche und kostenpflichtige Auskunft über den zu einem bestimmten Stichtag gültigen Bodenrichtwert einer Richtwertzone.

Kaufpreissammlung

Die Kaufpreissammlung erhält die Ergebnisse der Auswertung von Grundstückskauf- und Grundstückstauschverträgen sowie von anderen Vorgängen der Eigentumsübertragung und stellt die Grundlage für die Tätigkeit des Gutachterausschusses dar. Die Urkunden über die Verträge und sonstigen Eigentumsübertragungen müssen der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses von den beurkundenden Stellen, vor allem von Notaren, zur Verfügung gestellt werden.

Auskünfte aus der Kaufpreissammlung sind nur möglich, wenn der Empfänger der Daten ein berechtigtes Interesse an der Auskunftserteilung glaubhaft macht. Der kostenpflichtige Antrag kann schriftlich (formlos) oder mündlich an die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses gerichtet werden.

Kontakt

Leiter der Geschäftsstelle
Herr Stefan Markus

Vorsitzender des Gutachterausschusses
Herr Norbert Präger
+49 7951 403-1314
norbert.praeger@crailsheim.de

Geschäftsstelle Verwaltung
Frau Celina Steffi
+49 7951 403-1183
celina.steffi@crailsheim.de

Downloads

Gutachterausschussgebührensatzung der Stadt Crailsheim (48 KB)
Formular "Antrag auf Erstellung eines Verkehrswertgutachtens" (393 KB)
Gebührensatzung der Stadt Crailsheim mit Anlage (24 KB)