Bürgerreise
Schöne Tage in der polnischen Partnerstadt
Eine Bürgerreise führte Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer Anfang Oktober zusammen mit 14 Mitreisenden in die polnische Partnerstadt Biłgoraj. Der erste Stopp der Reisegruppe war jedoch in Krakau. Dort ging die Delegation aus Crailsheim auf eine Besichtigungstour durch die geschichtsträchtige Stadt, wobei die Marienkirche mit dem Hochaltar von Veit Stoß, die Tuchhallen und das Schloss Wawel nicht fehlen durften – und das alles bei bestem Wetter.
Die Führung mit spannenden Infos zur Stadtgeschichte übernahm dabei Komiteepräsident Manfred Salinger, welcher sich mit der Geschichte Krakaus und Polens hervorragend auskennt.
Weiter ging es dann nach Biłgoraj, wo in den folgenden Tagen ein volles Programm auf die 15 Reisenden wartete. So standen auch hier spannende Besichtigungen an, beispielsweise das Heiligtum St. Maria Magdalena und die orthodoxe Kirche St. Georg, der jüdische Friedhof samt Gedenkmauer, das Museum des Biłgoraj-Landes, ein Mühlenensemble oder das Freilichtmuseum „Zagroda Sitarska“. Auch auf die Spuren der Siebflechter, die in Biłgoraj eine lange Tradition haben, begaben sich die Reisenden.
In Erinnerungen schwelgen
Nach einem Ausflug in die Stadt Zwierzyniec, inklusive Brauereibesichtigung und Wanderung ins Naturschutzgebiet Bukowa Góra, hatten die Reisenden anschließend freie Zeit in Biłgoraj zur Verfügung. Nach dem Abendessen folgte ein Abend der Erinnerungen: Bei der Präsentation von Grzegorz Bryła hatten die Teilnehmenden schöne Stunden zusammen. Diejenigen, die schon öfter dabei waren, konnten in Erinnerungen schwelgen und sich in alten Bildern wiedererkennen, und diejenigen, die zum ersten Mal mitgereist waren, konnten nachvollziehen, weshalb die Beziehung zur polnischen Partnerstadt so einmalig ist, wovon sie lebt und wie es überhaupt erst dazu gekommen ist.
Auch am Folgetag war die Gruppe viel unterwegs; nach einer Fahrt zum Nationalpark Teufels-Feld, wo sie das Dorf Górecko Kościelne besichtigten, folgte eine Reise zum örtlichen Weingut in Lipowiec mit Mittagessen und Weinverkostung. Auf der Fahrt nach Zamość am Tag darauf standen zunächst die Sehenswürdigkeiten in Szczebrzeszyn, wie beispielsweise die ehemalige Synagoge oder das Uhrenmuseum, auf dem Programm. In Zamość selbst schlenderten die Reisenden dann durch das Einkaufszentrum Festung-Twierdza, bevor sie die Stadt auf einem E-Auto besichtigten. Am letzten Tag ging es für die Gruppe noch ins Studio des lokalen Kabelfernsehens, zur Besichtigung des Weinproduzenten Ambra, zum Sport- und Rekreationszentrum und ins Autodrom.
Große Gastfreundschaft
„Ich denke, dass im Programm für jeden etwas dabei war. Vom Nationalpark über Brauereibesichtigung und Go-Kart-Fahren war alles dabei. Selbstverständlich durfte auch ein Besuch bei Bürgermeister Gleń im Rathaus nicht fehlen“, sagt Städtepartnerschaftsbeauftragter Christoph Salinger. Insgesamt also eine sehr gelungene Reise, bei der die Teilnehmenden sowohl in Krakau als auch in Biłgoraj viel erlebt und sich stets willkommen gefühlt haben. „Die Gastfreundschaft in Biłgoraj war wieder sehr gut. Uns hat es an nichts gefehlt. Und wenn doch etwas gefehlt hat, wurde dafür gesorgt, dass man es bekommt“, so Salinger.