Stadtseniorenrat

Neue Räume feierlich eröffnet

Viele ältere Menschen in einem bestuhlten Raum
Die neuen Räume waren gut gefüllt mit interessierten Gästen.

Der Stadtseniorenrat Crailsheim hat seine neuen Räume am Karlsplatz offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste, Vertreter der Stadt sowie Kooperationspartner würdigten dabei nicht nur die modernen und barrierefreien Räumlichkeiten, sondern auch die engagierte Arbeit des Vereins und die gute Zusammenarbeit mit Stadt, Gemeinderat und Volkshochschule.

„Mit der heutigen Eröffnung schafft der Stadtseniorenrat einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der gelebten Gemeinschaft.“ Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer die neuen Räume des Stadtseniorenrats Crailsheim am Karlsplatz 8 – und brachte damit gleich zu Beginn auf den Punkt, worum es an diesem Tag ging.

Große Resonanz bei der Eröffnung
Zur Eröffnungsfeier waren die Räume gut gefüllt. Die erste stellvertretende Vorsitzende Gerlinde Litak brachte es mit einem augenzwinkernden Kommentar auf den Punkt: „Die Hütte ist voll.“ Über den großen Zuspruch freuten sich ebenso die zweite Stellvertreterin Gerlinde Frey wie die Vorsitzende des Stadtseniorenrats, Elke Bechtel. Für sie war es „ein außergewöhnlicher Tag“, denn ein langgehegter Wunsch sei nun in Erfüllung gegangen. Mit den neuen Räumen wolle man gezielt gegen Einsamkeit vorgehen. Schon bisher seien die regelmäßigen Treffen, etwa zweimal im Monat beim Kinotag im Cinecity, sowie die Spielenachmittage sehr beliebt gewesen.

Wachsender Verein mit vielfältigem Angebot
Der Stadtseniorenrat zählt derzeit rund 274 Mitglieder. „Bis zum Ende des Jahres erreichen wir hoffentlich die 300“, sagte Bechtel optimistisch. Die gute Entwicklung sei auch Ausdruck eines breit gefächerten Angebots, das bei den Seniorinnen und Senioren großen Anklang finde und zur aktiven Teilhabe einlade. Hier dankte sie allen ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern des Seniorenbusses, der vor allem zur Mobilität älterer Menschen beitrage.

In ihrer Rede betonte Bechtel die Bedeutung der Unterstützung durch Stadt und Gemeinderat, die einen Zuschuss von 10.000 Euro für die Renovierung der neuen Räume bewilligt hatten. Auch der Bürgerstiftung Crailsheim dankte sie für die finanzielle Hilfe, insbesondere für die neue Küche. Zudem hob Bechtel die sehr gute Zusammenarbeit mit der städtischen Volkshochschule (vhs) hervor, die den Stadtseniorenrat unter anderem durch die Bereitstellung von Räumen unterstütze. „Die neuen Räume sollen als Treffpunkt zu einem lebendigen Ort der Vielfalt und Begegnung werden“, so die Vorsitzende.
Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement

Einige Menschen stehen für ein Gruppenbild bereit
Gruppenbild in den neuen Räumen (von links): Gerlinde Frey, Rudolf Hesselmeier, Elke Bechtel, Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer, Gerlinde Litak, Martin Keller-Combé (Netzwerk gegen Einsamkeit & ungewolltes Alleinsein im Landkreis Schwäbisch Hall) und Martin Dilger, Leiter der vhs.

Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer würdigte in seiner Rede nicht nur die neuen, zentral gelegenen und barrierefreien Räumlichkeiten, sondern vor allem das langjährige ehrenamtliche Engagement des Stadtseniorenrats. Seit der Gründung im Jahr 2012 habe sich der Verein stetig weiterentwickelt. Die Angebote reichten von Bewegung und Bildung über Kultur und Geselligkeit bis hin zu Beratung und Unterstützung im Alltag. Gerade vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft sei diese Arbeit von unschätzbarem Wert. Gemeinderat und Stadtverwaltung hätten dieses Engagement deshalb seit vielen Jahren begleitet und unterstützt. Der einstimmig beschlossene Investitionskostenzuschuss sei Ausdruck dieser Wertschätzung.

Lob aus dem Netzwerk
Auch die enge Zusammenarbeit mit weiteren Partnern kam bei der Eröffnung zur Sprache. Der Leiter der Volkshochschule, Martin Dilger, zeigte sich beeindruckt und sagte, er sei überrascht, „wie schön alles geworden ist“. Die gute Kooperation werde auch künftig fortgesetzt. Rudolf Hesselmeier vom Kreisseniorenrat bezeichnete die neuen Räume als „Leuchtturmprojekt, das weit über Crailsheim hinausragt.“ Er lobte zudem die gut funktionierende Netzwerkarbeit in Crailsheim.

Weitere Gratulanten schlossen sich den anerkennenden Worten an und unterstrichen die herausragende Arbeit des Stadtseniorenrats. Verbunden war dies mit den besten Wünschen für die Zukunft – und dafür, dass die neuen Räume zu dem werden, was sich viele an diesem Tag erhofften: ein lebendiger Treffpunkt für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft mitten in Crailsheim.

(Erstellt am 03. Februar 2026)