Luftfilter

Reinigungsgeräte in Schulen und Kitas sind in Betrieb

Schulleiter und Mitarbeiterin vor Luftreiniger
Die Realschule zur Flügelau ist bislang mit fünf Geräten ausgestattet worden. Schulleiter Wolfgang Lehnert und Schulverwaltungsmitarbeiterin Sarah Zott sind mit den angeschafften Luftreinigern zufrieden.

Nach einem Beschluss des Gemeinderates hatte die Stadtverwaltung sich am Förderprogramm für mobile Luftreinigungsgeräte in Schulen und Kindergärten beteiligt. In 31 schwer belüftbaren Räumen stehen bereits Geräte, für 291 weitere Räumlichkeiten sollen Filteranlagen folgen.

Sie sind überraschend groß, aber dafür umso leiser – bereits seit mehreren Wochen sind in den Schulen und Kindergärten der Stadt mobile Luftreinigungsgeräte im Einsatz. Im Sommer hatte sich der Gemeinderat mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen, die Räumlichkeiten mit den Maschinen auszustatten.

Fördermittel von Bund und Land
Voraussetzung dabei war eine finanzielle Unterstützung aus Fördermitteln von Land und Bund. Je nach Fülle der Geldtöpfe sollten in einer ersten Stufe schwer lüftbare Räume an den Schulen der Klassen 1 bis 6 sowie Kindergärten ausgestattet werden. In einer zweiten Stufe folgten dann schwer lüftbare Räume der höheren Jahrgangsstufen und in einem dritten Schritt schließlich die Ausstattung für alle Räumlichkeiten in Schulen, sofern diese von Kindern der Klassen 1 bis 6 genutzt werden.

Priorität haben zuerst schwer lüftbare Räume
Tatsächlich hat die Stadtverwaltung Förderzusagen für alle drei Stufen erhalten. Für die ersten beiden sind bereits 31 Räume mit mobilen Reinigungsgeräten bestückt worden. „Für weitere 291 Räume läuft derzeit eine EU-weite Ausschreibung, für die bis zum 23. November die Angebote eingegangen sein müssen“, erklärt Sarah Zott vom Ressort Bildung & Wirtschaft. Sie hatte die Ausschreibungen bei der Stadtverwaltung betreut. Eine Auslieferung der übrigen Filter soll gemäß Ausschreibungsvorgaben bis Ende Januar 2022 erfolgen. Die Gerätekosten für die bereits angeschafften Reiniger liegen bei 119.000 Euro. Die Stadtverwaltung rechnet insgesamt mit Kosten in Höhe von 1,24 Mio. Euro. Davon werden voraussichtlich maximal 50 Prozent gefördert.

Geräte arbeiten leise
An der Realschule zur Flügelau, wo bislang fünf Räume ausgerüstet wurden, sind die Geräte seit rund drei Wochen im Einsatz. Beschwerden über deren Betrieb gab es bislang keine, wie Schulleiter Wolfgang Lehnert mitteilt: „Die Geräte laufen einwandfrei und sind auch unter Volllast angenehm leise.“ Um den Unterrichtsbetrieb nicht zu beeinträchtigen, wurden die Luftreiniger mit zahlreichen Schallschutzelementen ausgestattet, was mitursächlich für die Größe ist. Tatsächlich geht von ihnen, selbst in der höchsten Betriebsstufe, nur ein leichtes Brummen aus, was bereits durch bestehende Alltagsgeräusche kaum noch wahrnehmbar ist.

Lüften weiterhin wichtig
Auch wenn mit den Reinigungsgeräten die Luft in regelmäßigen Abständen gefiltert wird, wird das Lüften die Schülerinnen und Schüler in diesem Winter weiterhin begleiten. Studien haben ergeben, dass die Kombination beider Maßnahmen den größtmöglichen Effekt erzielt.

(Erstellt am 19. November 2021)